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Biophotonenmessgerät für jedermann

Tester für junges Gemüse entwickelt

Neusser Wissenschaftler: Testgerät für Lebensmittel

Farbig schimmernde Fischschuppen, blasse Tomaten, hellgrüne Gurken: Ist die Ware im Supermarkt auch wirklich frisch? Was erfahrene Hausfrauen auf den ersten Blick erkennen, könnten Verbraucher demnächst mit einem Biophotonenmessgerät an der Gemüsetheke testen. Eine Erfindung des Instituts für Biophysik in Neuss. 

Seit 30 Jahren beschäftigen sich Professor Fritz-Albert Popp und sein Team vom Institut für Biophysik in Neuss mit Lichtemissionen biologischer Systeme. Quasi als Nebenprodukt der Forschungsarbeiten sei der Qualitätstest für Lebensmittel entstanden, erklärt Professor Popp im Gespräch mit wdr.de. Der Wissenschaftler hat ein Gerät entwickelt, das in Sekundenschnelle die Frische von Obst und Gemüse ermitteln kann. Und zwar durch die Messung von Lichtreflexen. "Das Prinzip, auf das die Technik aufbaut, kennt im Prinzip jede Hausfrau", sagt Popp. Beim Betrachten konzentriere sich der erfahrene Verbraucher im Supermarkt auf die Lichtwechselwirkungen, die auf Lebensmitteln zu erkennen sind. Nahrung, die bereits älter ist und an Qualität verliert, ist dies schon mit bloßem Auge anzusehen. Das Messgerät der Biophysiker aus Neuss liefert dazu nun den wissenschaftlichen Beweis.

Viel Licht = sehr frisch

"Jede pflanzliche oder tierische Zelle ist in der Lage, Licht zu speichern und auszusenden", erläutert Professor Popp den theoretischen Ansatz. Zur Demonstration hält der Wissenschaftler kurz einen Fichtenzweig in das Licht einer Lampe. Anschließend setzt er das Probestück in einen Restlichtverstärker ein. Auf dem Monitor ist deutlich die Strahlung zu sehen, die von dem Fichtenzweig ausgeht. Diese Eigenschaft von Zellen macht sich auch das Lebensmitteltestgerät zu nutze. Die Lichtspeicherfähigkeit nimmt im Laufe der Zeit bei Obst und Gemüse ab. Strahlt das Gemüse besonders viel Licht ab, ist es frisch. Das Gerät, mit dem Professor Popp zur Demonstration die Lichtemission misst, hat er bereits 1976 entwickelt. Damals begann er, sich an der Universität Marburg mit Biophotonik zu beschäftigen. Popp: "Ich wollte wissen, welche Bedeutung das gespeicherte Licht in den Zellen hat und ob Abläufe dadurch gesteuert werden."

Verbraucher-Service mit Biophotonen-Analyse

Um die Lichtspeicherfähigkeit von Gemüse mit dem Gerät zu messen, muss die Testgurke zunächst püriert werden. Das auf den ersten Blick frisch wirkende Gemüse wird in Behältern abgefüllt und in das Messinstrument eingesetzt. Eine Lampe bestrahlt einige Sekunden das Gürkenpüree. Anschließend wird ermittelt, wie viel Licht die Masse gespeichert hat und in welchem Rhythmus es abgegeben wird. Das Messgerät erfasst die vom Gemüse ausgehenden Lichtemissionen ensprechend und analysiert so den Frischegehalt der Ware. Die bei einem recht hohen Wert beginnende und langsam abfallende Kurve zeigt: Die Gurke ist frisch.

Professor Fritz-Albert Popp verspricht aber noch mehr Verbraucher-Service mittels der Biophotonen-Analyse. So soll das Verfahren auch Aufschluss darüber geben können, ob Lebensmittel gentechnisch verändert wurden, oder ob sie mit Schadstoffen belastet sind. Außerdem lasse sich herausfinden, ob Eier aus dem Freiland-Regal tatsächlich von freilebenden Hühnern stammen. Im Vergleich zu Eiern aus Legebatterien speichern sie nämlich mehr Licht.

Marktreife Geräte in zwei Jahren?

Kritische Verbraucher müssen sich jedoch noch gedulden, bis sie mit dem Biophotonen-Messgerät aus Neuss die Auslagen in den Supermärkten unter die Lupe nehmen können. Die derzeit im Neusser Institut eingesetzten Geräte sind für den Einsatz beim täglichen Einkauf nicht geeignet und auch zu teuer. Rund 80.000 Euro würde ein Apparat zurzeit kosten. "Wir entwickeln im Moment in Zusammenarbeit mit einem amerikanischen Wissenschaftler ein kleines handliches Gerät. Das beruht auf dem gleichen Prinzip, verfügt aber über neue Technik", erklärt Popp. In etwa zwei Jahren, so hofft er weiter, könne der Tester für etwa 100 Euro auf dem Markt erhältlich sein. Doch nicht nur Verbrauchern scheint die Erfindung aus Neuss neue Perspektiven zu eröffnen. Popp: "Auch Konzerne wie die Metro haben sich schon bei uns erkundigt." Die Lebensmittelbranche sei ja selbst daran interessiert, die Qualität der angebotenen Ware zu optimieren.

Quelle: Anna Kirberich www.wdr.de

 

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Vollwertig Essen und Trinken nach den 10 Regeln der DGE

 

Vollwertig essen hält gesund, fördert Leistung und Wohlbefinden. Die Deutsche Gesellschaft für Ernährung hat auf der Basis aktueller wissenschaftlicher Erkenntnisse 10 Regeln formuliert, die Ihnen helfen, genussvoll und gesund erhaltend zu essen: Holen Sie das Beste aus Essen und Trinken heraus - für ein langes Leben, für mehr Lebensqualität.

1. Vielseitig essen
Genießen Sie die Lebensmittelvielfalt. Es gibt keine 'gesunden', 'ungesunden' oder gar verbotenen' Lebensmittel. Auf die Menge, Auswahl und Kombination kommt es an.

2. Getreideprodukte - mehrmals am Tag und reichlich Kartoffeln
Brot, Nudeln, Reis, Getreideflocken, am besten aus Vollkorn, sowie Kartoffeln enthalten kaum Fett, aber reichlich Vitamine, Mineralstoffe, Spurenelemente sowie Ballaststoffe und sekundäre Pflanzenstoffe.

3. Gemüse und Obst - Nimm '5' am Tag ...
Genießen Sie 5 Portionen Gemüse und Obst am Tag, möglichst frisch, nur kurz gegart, oder auch als Saft - idealerweise zu jeder Hauptmahlzeit und auch als Zwischenmahlzeit: Damit werden Sie reichlich mit Vitaminen, Mineralstoffen sowie Ballaststoffen und sekundären Pflanzenstoffen (z.B. Carotinoiden, Flavonoiden) versorgt. Das Beste, was Sie für Ihre Gesundheit tun können.

4. Täglich Milch und Milchprodukte, einmal in der Woche Fisch; Fleisch, Wurstwaren sowie Eier in Maßen
Diese Lebensmittel enthalten wertvolle Nährstoffe, wie z.B. Calcium in Milch, Jod, Selen und Omega-3-Fettsäuren in Seefisch. Fleisch ist wegen des hohen Beitrags an verfügbarem Eisen und an den Vitaminen B1, B6 und B12 vorteilhaft. Mengen von 300-600 g Fleisch und Wurst pro Woche reichen hierfür aus. Bevorzugen Sie fettarme Produkte, vor allem bei Fleischerzeugnissen und Milchprodukten.

5. Wenig Fett und fettreiche Lebensmittel
Fettreiche Speisen schmecken zumeist besonders gut. Zuviel Nahrungsfett macht allerdings fett und fördert langfristig die Entstehung von Herz-Kreislauf-Krankheiten und Krebs. Halten Sie darum das Nahrungsfett in Grenzen. 70-90 Gramm Fett, möglichst pflanzlicher Herkunft, am Tag, d.h. ein gutes Drittel weniger als bisher, liefern ausreichend lebensnotwendige (essentielle) Fettsäuren und fettlösliche Vitamine und runden den Geschmack der Speisen ab. Achten Sie auf das unsichtbare Fett in manchen Fleischerzeugnissen und Süßwaren, in Milchprodukten und in Gebäck.

6. Zucker und Salz in Maßen
Genießen Sie Zucker und mit Zuckerzusatz hergestellte Lebensmittel bzw. Getränke nur gelegentlich. Würzen Sie kreativ mit Kräutern und Gewürzen und wenig Salz. Verwenden Sie auf jeden Fall jodiertes Speisesalz.

7. Reichlich Flüssigkeit
Wasser ist absolut lebensnotwendig. Trinken Sie rund 11/2 Liter Flüssigkeit jeden Tag. Alkoholische Getränke sollten nur gelegentlich und dann in kleinen Mengen konsumiert werden (bei Männern z.B. 0,5 l Bier oder 0,25 l Wein oder 0,06 l Branntwein pro Tag, bei Frauen die Hälfte davon. Dies entspricht etwa 20 g bzw. 25 ml reinem Alkohol).

8. Schmackhaft und schonend zubereiten
Garen Sie die jeweiligen Speisen bei möglichst niedrigen Temperaturen, soweit es geht kurz, mit wenig Wasser und wenig Fett - das erhält den natürlichen Geschmack, schont die Nährstoffe und verhindert die Bildung schädlicher Verbindungen.

9. Nehmen Sie sich Zeit, genießen Sie Ihr Essen
Bewusstes Essen hilft, richtig zu essen. Auch das Auge isst mit. Lassen Sie sich Zeit beim Essen. Das macht Spaß, regt an, vielseitig zuzugreifen und fördert das Sättigungsempfinden.

10. Achten Sie auf Ihr Gewicht und bleiben Sie in Bewegung
Mit dem richtigen Gewicht fühlen Sie sich wohl und mit reichlich Bewegung bleiben Sie in Schwung - Tun Sie etwas für Fitness, Wohlbefinden und Ihre Figur!